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Wie ist ein Hurrikan aufgebaut?

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Ein tropischer Wirbelsturm wie aktuell „Irma“ ist ein sehr komplexes Gebilde. Besteht er im Anfangsstadium aus einer Ansammlung von Schauern und Gewittern, die sich zu einem tropischen Tief formieren, weist der klassische Hurrikan im Zentrum ein Auge auf, um das herum sich der Ring mit dem schlimmsten Wetter herumwindet. Trifft dieser auf Land, können hier schlimmste Zerstörungen durch den Wind, aber auch durch eine Sturmflut und extreme Regenfälle auftreten. Diese lösen Überschwemmungen und im bergigen Gelände lebensbedrohliche Erdrutsche aus.

Das „Auge“ ist ein nahezu kreisrundes Gebilde mit vergleichsweise schwachen Winden und freundlichem Wetter im Zentrum eines starken tropischen Wirbelsturmes. Hier ist es häufig windstill und nahzu wolkenlos. Auch wenn es in der Mitte der Zirkulation weitgehend windstill ist, so können einzelne Böen weit in das Auge hinein gelangen. Es fällt wenig bis kein Niederschlag und manchmal ist der Himmel blau oder Sterne zeigen sich. Das Auge ist das Gebiet mit dem niedrigsten Luftdruck und den höchsten Temperaturen. In höheren Luftschichten – in etwa 12 km Höhe – kann die Luft im Auge 10 Grad wärmer sein als in der Umgebung, während der Unterschied am Boden nur bis zu 2 Grad beträgt. Der Durchmesser des Auges reicht von etwa 8 km bis über 200 km, beträgt aber meist 30-60 km.

Quelle: wetterkanal.kachelmannwetter.com